DIE REALISIERTE GEGENTHESE

zum Ausstellungs-Betrieb wie wir ihn kennen

Entstanden ist hier eine neue, notwendige Plattform, die nicht am maximalen Schutzziel für den etablierten Kunstbetrieb ausgerichtet ist, sondern am minimal nötigen Raumabschluß für eine breite Kunst-/Design- und Maker-Szene – das Gebot der Stunde in Analogie zum Thema bezahlbarer Wohnraum für alle.

Die räumliche Flexibilität des leeren Industriegebäudes für viele Veranstaltungs-Formate steht im starken Kontrast zu hochspezialisierten, unflexiblen, technisch überfrachteten Museumsbauten. Aufgrund des einfachen, nicht hochwertigen Baustandards ist es auch leicht und kostengünstig möglich, für Installationen Bauteile zu verändern oder zu beschädigen und anschließend einfach zu reparieren.

Das Abspannwerk Adlershof wird als Gegenthese zu kommunalen Ausstellungsbauten gesehen, welche in jahrelangen Prozessen für Millionen gebaut – bestehend aus optimal klimatisierten und gesicherten Räumen – unflexibel und teuer im Unterhalt sind.

DREI MALER

Jürgen Durner · Sid Gastl · Peter Thol

Drei Künstler unternehmen das Abenteuer, sich mit den Mitteln der Malerei ein Gebäude anzueignen, das 100 Jahre von Starkstrom beherrscht war. Auf die Macht der Bilder vertrauend, arbeiten sie sich durch Räume, die niemals Kunst gesehen hatten und schicken neue Spannungsfelder und Aufladungen durch eine Kathedrale der Elektrifizierung.

Der ganze Rundgang:

http://my-sweet-electric-chair.de

Austellungsfotografie: Markus Bühler, Berlin
Copyright: Die Künstler und der Fotograf

www.juergendurner.de      www.sid-gastl.com      www.peterthol.de